Mit entsprechendem Budget lässt sich ja bekanntlich (fast) alles realisieren. Die hier vorgestellte Lösung ist eher interessant für kleine Budgets. Da wir bekanntlich auch ein Digitaldrucksystem im Einsatz haben, das DIN A2 und größer druckt, lassen sich bei uns schöne Zeitungen bis zum offenen Format 47 x 90 cm realisieren. Kreuzbruch gefalzt, entsteht, bei Einsatz eines 80g Papieres, schon eine recht hübsche Zeitungshaptik. Was fehlt, ist das typische, gelbliche, rauhe Zeitungspapier. Das ist in Mengen und Konfektionierungen, die wir im Digitaldruck brauchen, nicht so einfach zu beschaffen. Einer unserer Kunden hatte eine pfiffige und im Ergebnis wirklich faszinierend „echt” wirkende Lösung. Im Hintergrund der Zeitung wird ein Fond mitgedruckt, der sich aus C2, M3,5, Y9,8, K0 zusammensetzt. So entsteht der etwas „schmuddelige” Eindruck und gleichzeitig die angenehme Rauhheit eines Zeitunspapiers.
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was den erwähnten zeitungsfarbenen fond aus (C2, M3,5, Y9,8, K0) angeht, bin ich aber doch etwas skeptisch, ob die nachkommastellen wirklich ernst gemeint sind. ich kann mir nicht vorstellen, dass es mit 4% magenta und 10% gelb sichtbar anders aussieht. und druckt der digitaldruck wirklich bei einem 2% anteil (cyan im beispiel) tatsächlich etwas sichtbares?
Comment by gromek — am 23. September 2010 um 15:16 Uhr
Die Nachkommastellen sind die Werte, die in der CMYK Datei gemessen wurden. Es ist sicher nicht entscheidend, ob man sie auf die Nachkommastelle genau einhält. Zu Cyan gilt vorher Gesagtes. Wahrscheinlich sähe der Ton mit C0, M3, Y10 und K0 sehr ähnlich aus. Oder auch nicht
Comment by Ralph Hadem — am 23. September 2010 um 17:20 Uhr
aha! wenn das cyan so gemessen ist, ist natürlich offensichtlich etwas da – ich kannte es eben so aus dem klassischen offset, dass da bei (eingestellten) 3% etwa die grenze sein soll, ab der man später auch etwas sieht…
Comment by gromek — am 23. September 2010 um 19:56 Uhr
Verstehe diese ganze Simulation mit CMYK Werten nicht wirklich..
Ich drucke seit Jahren auf echtem Zeitungspapier, welches ich von einer Druckerei (Restmengen) für quasi umsonst bekomme. Die Rollen sind 64cm breit und passen wunderbar in meinen Epson Stylus Pro 9400. Ein Unterschied zur echten Zeitung ist somit nicht zu erkennen.
Comment by Julian — am 30. September 2010 um 08:04 Uhr
hallo
möchte gern eine Zeitung (Format Berliner Zeitung, Zeitungspapier, 4c) in einer Auflage von 200-500 Stück drucken lassen für ein Jubiläum. Hat jemand einen Tipp, wo das kostengünstig zu machen ist?
Danke und viele Grüße
Grit
Comment by grit — am 29. Januar 2011 um 22:15 Uhr
Guten Morgen,
wir können solche Produkte in kleinen Auflagen gut produzieren. Senden Sie am besten eine kurze mail mit den Anfragedaten (offenes und geschlossenes Format in mm, Anzahl der Seiten, Papierwunsch und Auflage) an hadem@printweb.de Die Antwort kommt innerhalb weniger Stunden.
Viele Grüße
Ralph Hadem
Comment by Ralph Hadem — am 31. Januar 2011 um 08:42 Uhr