Druckdaten - Datencheck

Alphakanäle

Alphakanäle sind in Druckdaten nicht erlaubt und werden als Fehler angezeigt.

 
 
 

Beschnittzugabe

Papier ist ein organisches Material. Daher treten während des Druckprozesses und in der Weiterverarbeitung Toleranzen auf.
Um zu verhindern, dass Ihre Drucksache später unter Umständen einen weißen Rand behält, läßt man Elemente, die nach dem Beschneiden bis
zum Rand gehen sollen, im Layout 3mm weiter hinaus laufen. Die sogenannte Beschnittzugabe. Beachten Sie, dass Sie keine für das Layout wichtigen Teile in diesen Bereich legen, da dieser in der Regel komplett abgeschnitten wird.
 
 
 
 
 

Bilddaten

Benutzen Sie bitte immer den CMYK-Farbmodus. Nicht RGB oder LAB. Die Programme aus dem Microsoft Office Paket (Word und PowerPoint) können auschließlich RGB-Farben ausgeben. Diese werden bei uns in die Skalenfarben separiert. Dabei kann es zu erheblichen Farbunterschieden im Vergleich zu Ihrem Drucker oder Monitor kommen. Wir empfehlen Ihnen, einen Andruck auf unseren Drucksystemen oder einen digitalen Proof herstellen zu lassen. So können Sie das spätere Druckergebnis am besten überprüfen. Die Darstellung an Ihrem Bildschirm ist nur annähernd verbindlich, wenn Sie über einen korrekt eingestellten Proof-Monitor mit entsprechendem Meßgerät verfügen. Ansonsten können die Farben stark abweichen. Eine gute Möglichkeit um Prozessfarben (CMYK) korrekt einzustellen sind Farbreferenzbücher, wie sie zum Beispiel von www.grafipress.de geliefert werden.
 
Bilddatenformate
Verwenden Sie bitte immer das TIF- oder das EPS-Format. Nutzen Sie möglichst keine Kompressionsverfahren. Senden Sie uns bitte nicht: DCS-EPS, PICT, BMP, PNG, PCX und andere exotische Formate. Die Auflösung der Bilder sollte für ein 60er Raster im Idealfall 300 dpi, bezogen auf die Endgröße, betragen. Wenn Sie im 70er Raster drucken wollen, 350 dpi, im 80er Raster 400dpi. Werte die darunter liegen, können zu minderer Qualität führen. Auflösungen unter 150 dpi sind auch im Digitaldruck kritisch. Wir beraten Sie gerne vor Produktionsbeginn.
Es zeigt sich immer wieder, daß moderne Technik auch mit niedrigeren Bildauflösungen noch erstaunlich gute Resultate hervor bringt.
 
JPEG-Bilder und Kompression
Dieses Komprimierungsverfahren hat sich in den höchsten Qualitätsstufen bewährt, um Bilddaten in vergleichsweise kleinen Dateien abzulegen. Aber Achtung: Die JPEG-Kompression ist nicht verlustfrei. Jeder neue Speichervorgang entfernt Informationen aus Ihrem Bild. Deshalb speichern Sie möglichst nur abschließend und nicht während der Bildbearbeitung im JPEG-Format.
 
Freisteller, freigestellte Bilder
Machen Sie Freisteller bitte immer mit Photoshop und benutzen Sie dazu das Federwerkzeug. Eine erstellte Auswahl in einen Freistellerpfad umzurechen ist zwar bequem, führt aber häufiger zu unsauberen Freistellern. Beim speichern des Beschneidungspfades wählen Sie bitte eine Kurvennäherung von 1 Pixel.
 
Umwandlung RGB- zu CMYK-Daten, ICC Profile
Benutzen Sie bitte für die Umwandlung ein ICC-Profil, das dem später verwendeten Papier entspricht. Für Farbseparationen im Digitaldruck und den digitalen Offsetdruck auf gestrichene Papiere ist das in der Regel: ISOcoated_v2. Separationen für den digitalen Offsetdruck auf ungestrichenen Papieren machen Sie bitte mit dem ISOuncoated ICC-Profil. Sollten Sie keine Erfahrung mit der Verwendung von Profilen haben, binden Sie diese bitte nicht in Ihre Dokumente ein. Falsche ICC-Profile können zur Zerstörung Ihrer Daten führen. Der richtige Umgang mit diesen Profilen führt allerdings zu verbesserten Druckergebnissen..
 
 
 

Datencheck

Soweit es technisch möglich ist, werden alle gelieferten Druckdaten kostenlos auf folgende Kriterien geprüft:
 
• Kontrolle des korrekten Farbraums
• Kontrolle der Einhaltung des Daten- bzw. Endformats
  (Beschnittzugabe)
• Kontrolle des Dateiformats
• Erweiterte Kontrolle bei PDF-Daten:
  PDF/X-3:2002 Standard, kompatibel zu Acrobat 4.0
  und PDF-Version 1.3
• Sind alle Schriften eingebettet worden (ohne Garantie)
• Sind im Dokument OPI Verknüpfungen vorhanden
• Sind Schmuckfarben/Sonderfarben vorhanden
• Sind Transparenzen enthalten
• Prüfung auf eine evtl. notwendige CutContour
 
Sind Ihre Druckdaten nicht nach unseren Vorgaben angelegt, werden diese im Rahmen des Datenchecks kostenlos in unseren Standard FOGRA 39L / ISO Coated v2 300 (ECI) Standard konvertiert bzw. in Pixeldaten (JPG) mit max. Qualität umgewandelt. 
 
Dadurch entstandene Qualitätsverluste können nicht beanstandet werden. Sollten Ihre Druckdaten nicht in sinnvoller Qualität druckbar sein informieren wir Sie bei Online-Aufträgen direkt nach dem Upload, bei Individualaufträgen per Email. Hier bestehet für Sie (ohne zusätzliche Kosten) die Möglichkeit, entweder neue, korrigierte Druckdaten zu senden oder die Druckfreigabe dennoch zu erteilen. In diesem Fall übernehmen wir keine Haftung für das Druckergebnis.
 
Was unsere Datenchecks nicht beinhalten
 
• Kontrolle und Korrektur von Rechtschreibung und Satzbau
• Kontrolle der Farbwiedergabe, der Farbigkeit
• Kontrolle der Überdrucken-Funktion
• Entfernen von Pass-, Beschnitt- oder Falzmarken
• Proofs bzw. Andrucke
• Layoutarbeiten
• Erstellen von CutContouren (Schnittpfade)
• Umwandeln von Schrift in Pfade
• Standkontrolle
• Abgleich von Dateinamen im Auftrag mit den gelieferten Druckdaten
• Kontrolle des Randabstands von Schriften und Gestaltungselementend
 
 
 

DIN-Formate

Formatklasse DIN A in mm DIN B in mm DIN C in mm
0 841 x 1.189 1.000 x 1.414 917 x 1.297
1 594 x 841 707 x 1.000 648 x 917
2 420 x 594 500 x 707 458 x 648
3 297 x 420 353 x 500 324 x 458
4 210 x 297  250 x 353 229 x 324
5 148 x 210 176 x 250 162 x 229
6 105 x 148 125 x 176 114 x 162
7 74 x 105 88 x 125 81 x 114
8 52 x 74 62 x 88 57 x 81
9 37 x 52  44 x 62 40 x 57


Drucksachen werden in der Regel mit Formaten der A-Reihe produziert.
Die B- und C-Reihe findet vorzugsweise bei Umschlägen und Versandhüllen Anwendung.

 
 
 

Druckfarben

Als Prozessfarben bezeichnet man die Farben, die im Vierfarbdruck
(Digital-, Offset- und Siebdruck) als Mischfarben aus den vier Standard-Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erzeugt werden. Für Drucksachen, die bei uns im Vierfarbdruck (CMYK) nach Euroskala gedruckt werden sollen, empfehlen wir die Anlage der Druckdaten in reinen CMYK-Farben. 
 
Verwenden Sie also im Normalfall keine Volltonfarben wie HKS oder Pantone. Mit Volltonfarben angelegte Druckdaten können, wenn diese dann im CMYK-Druckprozess produziert werden zu einem nicht gewünschtem Druckergebnis führen.
 
Es gibt einen Sonderfall. Der Digitaldruck verfügt in einigen Fällen über die Möglichkeit, Sonderfarben besser abzubilden als der Offsetdruck, obwohl sie in den CMYK-Farbmodus zerlegt werden. Dieser Vorgang nennt sich dann z. B. Pantone-Simulation. Ob dieser Vorteil für Sie zu einem noch besseren Druckergebnis führt, erklären wir gerne in einer Beratung. Diese Sonderfunktion ist nicht als Online-Auftrag verfügbar sondern kann nur innerhalb eines Individualauftrages produziert werden.
 
 
 

Ebenen

Stellen Sie sich Ebenen am besten folgendermaßen vor: Sie haben einen Stapel mit aufeinander liegenden Glasscheiben, die in Teilen bedruckt sind. Durch die nicht bedruckten Teile der Glasscheiben können Sie die darunter liegenden bedruckten Teile der anderen Scheiben sehen.
 
Alle Ebenen (Glasscheiben) können Sie unabhängig voneinander modifizieren, löschen oder an eine andere Stelle im Stapel schieben. So können Sie komplexe Daten in Einzelteile zerlegen und z. B. innerhalb einer Datei auch verschiedene Versionen vorhalten. Die Flexibilität endet, wenn sie die Ebenen miteinander kombinieren.
 
Die unterste oder letzte Ebene (Glasplatte), die sogenannte Hintergrundebene, ist geschützt und kann nicht gelöscht werden.
 
 
 

Farbauftrag

Der Gesamtfarbauftrag Ihrer Bilder (also die Addition der Werte CMYK) sollte 300% nicht übersteigen. Höhere Werte reduzieren wir während der Datenprüfung automatisch.
 
 
 

Linienstärken

Positive Linien, also eine dunkle Linie auf hellem Hintergrund, sollte eine Stärke von 0,25 pt (0,09 mm) nicht unterschreiten. Negative Linien, also helle Linien auf dunklem Hintergrund, sollten hingegen eine Linienstärke von mindestens 0,5 pt (0,18 mm) haben. Achtung: Wenn Sie Grafiken z. B. im Layoutprogramm verkleinern, werden die Linienstärken in der Regel mit reduziert.
 
 
 

Mehrfachnutzen, ausschießen

• Legen Sie Ihr Dokument im gewünschten Endformat an. 
• Bitte stellen Sie keine Nutzen (also nicht mehrere kleinformatige
   Drucksachen auf einem größeren Blatt zusammenstellen).
• Setzen Sie keine eigenen Beschnittmarken.
• Legen Sie die Seiten in der Reihenfolge an, die sie später in der
   fertigen Drucksache haben sollen. Belassen Sie auch später benötigte
   Leerseiten im Dokument. Also: Nicht ausgeschossen arbeiten.
• Ausnahmen: Bei später zu falzenden 4-Seitern legen Sie die Seiten als   Montagefläche an, also die beiden Innenseiten und die beiden
  Außenseiten jeweils nebeneinander, sodass ein Dokument mit 2 Seiten
  entsteht. Bei 6-Seitern oder 8-Seitern im Altarfalz setzen Sie bitte
  alle Vorderseiten und darunter alle Rückseiten so nebeneinander wie
  sie bei einer ausgeklappten Broschüre liegen würden.
• Das gilt auch für Ausklapper (6- oder 8-Seiter) in Broschüren. Diese
  Bogen legen Sie bitte in einer gesonderten Datei an. Beachten Sie
  bitte, dass die später einzuklappenden Seiten um ca. 2 mm kürzer
  geschnitten werden müssen als die Außenseiten.
• Wir haben auf unserer Website bei jedem Produkt ein
  Informationsblatt mit präziser Vermaßung und anderen wichtigen
  Informationen abgelegt. Machen Sie es sich einfach: Ein Klick genügt
  und Sie haben alle Informationen auf einen Blick.
 
 
 

Passermarken

Bitte setzen Sie keine eigenen Passermarken. Ihr Dokument durchläuft bei uns einen Prüfprozess, in dem wir unsere eigenen Passermarken setzen.
 
 
 

PDF-Format

Der für Sie sicherste und preiswerteste Weg für die Übermittlung von Druckdaten ist das PDF-Format.
 
Verwenden Sie hierzu nur professionelle Software wie zum Beispiel den Adobe Acrobat Distiller oder den JAWS PDF-Creator. Freie PDF-Software oder Sharewaretools erzeugen nicht immer einwandfreie PDF-Daten in High-End-Qualität.
 
Einige Layoutprogramme bieten inzwischen die Möglichkeit, PDF-Dateien direkt über eine Exportfunktion zu erzeugen. In der Regel liefert dieses Option inzwischen gute Ergebnisse.
 
Kontrollieren Sie Ihre PDF-Datei abschließend genau am Bildschirm. Wir führen hier in jedem Fall nochmals eine professionelle Prüfung mit spezialisierter Software durch. Diese Prüfung deckt allerdings nur technische aber keine inhaltlichen Fehler auf. Also: Vier Augen sehen mehr als zwei. Wir benutzen Unsere und Sie bitte auch die Ihren ;-).
 
Hinweise zu einzelnen Programmen
Die Software-Hersteller bringen in immer schnellerer Folge Updates und Erweiterungen auf den Markt.
 
Wir arbeiten daher bei den Produktionshinweisen zu den einzelnen Programmen mit einem Profi zusammen, der sich auf die Dokumentation und Beratung zu diesem Thema spezialisiert hat.
 
Auf der website von Christian Piskulla können Sie kostenlos einen umfangreichen Ratgeber downloaden, der alle Fragen rund um Color Management, PDF-Erstellung und Postscript behandelt. Der Download ist kostenlos: www.cleverprinting.de. Wenn Sie Bedarf an Schulungen und/oder Workshops zu diesen Themen haben können wir Ihnen Herrn Piskulla wärmstens empfehlen.
 
 
 

Schriftgrößen

Schriftgrößen, die kleiner als 6 Punkt sind, sollten nur in begründeten Ausnahmefällen verwendet werden. Je nach Farbzusammensetzung und Drucksystem ist die Qualität unter Umständen nicht mehr ausreichend. Im Zweifel beraten wir Sie gerne.
 
 

Schwarzaufbau, Tiefschwarz

Schwarz ist nicht gleich schwarz
Um ein sattes schwarz in Ihren Drucken zu erzielen, legen Sie in Ihrem Programm eine neue Farbe an z.B. mit dem Namen "Tiefschwarz" und verwenden Sie folgende Farbwerte: 70% cyan, 60% magenta, 50% yellow und 100% schwarz. Diese Option macht Sinn, wenn Sie schwarze Flächen oder fette, große Schriften tiefschwarz erscheinen lassen wollen. Bei normalgroßer und/oder magerer Schrift ist dieses Verfahren nicht notwendig. Im Gegenteil - es schadet mehr, als es nützt.
 
 

Sicherheitsabstand zum Rand

Der für das Layout zur Verfügung stehende Raum. Für die Gestaltung wichtige Elemente, Logos, Schrift und Vordergrundbilder sollten einen Abstand von 3mm zum späteren beschnittenen Format haben. So ist gewährleistet, dass sie während der Weiterverarbeitung nicht angeschnitten werden oder zu nahe an den Rand rücken.
 
 

Überdrucken

Die Funktion „Überdrucken” addiert die Farbwerte des überdruckenden Objektes mit den Farbwerten des darunter liegenden Objektes. Bei schwarzem Text oder schwarzen Objekten auf farbigen Hintergründen vermeidet diese Funktion Blitzer, wie Sie entstehen können, wenn man die Funktion „Aussparen” (ohne Überfüllung) verwendet. Eine Überdrucken-Vorschau bietet die Möglichkeit unerwünschtes Überdrucken vorab zu erkennen.