HeuteWas ein Notizbuch mit unserer neuen Rolle zu tun hat
Vor einigen Tagen lag in unserem Besprechungsraum ein schlichtes, dunkelgraues Notizbuch. Hochwertig, klar, mit einem leuchtend orangen Gummiband, das wie ein kleines „Ich bin da“ wirkte. Kein Claim, kein Hinweis. Nur ein Objekt, das etwas ausstrahlte. Ich hatte es eine Weile in der Hand und mir gedacht: Vielleicht beschreibt es ganz gut, wohin wir uns gerade hinbewegen.
Nicht, weil wir unsere Rolle als Notizbuchphilosophen entdeckt hätten. Wir merken aber immer öfter, dass unsere Arbeit nicht dort beginnt, wo die Maschinen loslaufen, sondern ein Stück vorher.
Wenn Unternehmen immer mehr sortieren müssen
In vielen Gesprächen hören wir ähnliches:
„Wir haben so viele Themen gleichzeitig.“
„Wir wissen nicht, wie wir das alles strukturiert kommuniziert bekommen.“
„Es fehlt uns nicht an Ideen, sondern an Ruhe im Prozess.“
Das sind keine Probleme, die man mit einer schicken Broschüre löst. Aber es sind Anknüpfungspunkte, die wir inzwischen ernst nehmen. Vielleicht, weil wir seit Jahrzehnten sehen, wie sehr die Wirkung eines Mediums davon geprägt wird, was davor passiert.
Wir stehen am Anfang, aber der Schritt fühlt sich richtig an
Früher bekamen wir fertige Layouts. Heute landen bei uns auch erste Gedanken, Skizzen, Satzanfänge. Und wir sortieren sie gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden. Ganz pragmatisch, manchmal mit kleinen „Ahas”, manchmal mit einem begeisterten „Wow”.
Dass wir damit noch am Anfang stehen, ist uns völlig klar. Wir entdecken diese Rolle gerade erst. Aber es fühlt sich erstaunlich passend an. Vielleicht, weil wir schon immer genau hingeschaut haben und man bei Papier automatisch sorgfältiger denkt. Oder weil uns die Projekte der letzten Jahre gezeigt haben, dass reine Produktion oft zu kurz greift.
Warum Print in komplexen Zeiten eine Chance hat
Digitales verschwindet schnell. Man wischt weiter, scrollt, überfliegt. Ein gedrucktes Medium dagegen bleibt einen Moment länger und schafft Ruhe. Es ordnet, ohne zu drängen. Genau das suchen viele Unternehmen gerade: etwas, das nicht mit fünf anderen Fenstern konkurriert. Etwas, das im Kopf ein wenig Raum und Zeit öffnet.
Ein kleines Beispiel
Für einen IT-Dienstleister haben wir kürzlich ein kleines Notizbuch produziert. Keine große Kampagne. Nur ein gutes Werkzeug für ein Team, das mehr Ordnung brauchte. Ein paar schlichte Sätze, viel Weißraum für eigene Gedanken, bewusst gewähltes Material.
Die Rückmeldung war: „Das hilft uns beim Denken.“ Mehr wollten wir nicht erreichen. Wir wissen, das sind noch keine großen Meilensteine. Aber es zeigt uns, dass hier etwas entsteht, das mehr kann als „nur Druck“.
Wir lernen – und unsere Rolle wächst mit
Vielleicht ist genau das der Punkt:
Wir sind eine Druckerei, ja.
Aber wir merken, dass wir in vielen Projekten mehr beitragen können: Orientierung, Sortierung, ein paar gute Fragen, bevor etwas produziert wird.
Wir würden nie behaupten, dass wir schon alles können. Aber wir fangen an, genauer hinzuschauen, bevor wir handeln – und das bringt uns und unseren Kunden oft einen Schritt weiter.
Und am Ende gilt
Ein gut gemachtes Stück Print bildet den Abschluss.
Aber davor gibt es einen Anfang.
Und genau diesen Anfang lernen wir gerade kennen.
Weil Wirkung kein Zufall ist. Sondern eine Entscheidung.:
- Unser Whitepaper: 10 starke Beispiele, wie Print Vertrauen und Relevanz schafft.
- Sie haben eine Idee? Wir sagen Ihnen, was die in Print kostet.
- Oder lassen Sie uns direkt denken: Kostenfreie Brainstorming-Session mit unseren Experten.
Weitere Artikel zum Thema

Was ein Notizbuch mit ...
Vor einigen Tagen lag in unserem Besprechungsraum ein schlichtes, dunkelgraues Notizbuch. Hochwertig, klar, mit einem leuchtend orangen Gummiband, ...
mehr

Wirkung verkauft
Neulich lag in einem Wartezimmer eine Karte, die dort eigentlich nichts zu suchen hatte. Ein kleines Stück Papier, ...
mehr

CC Communication – Den ...
Es beginnt oft an einem Punkt, an dem man nicht damit rechnet. Ein Kunde ruft an, weil ein ...
mehr


