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Was Print bewirken kann – 1700 Ideen.

Heute„Das klären wir später ….“

Der Satz klingt harmlos. Fast vernünftig.

Meist fällt er gegen Ende eines Meetings. Die Zeit ist knapp, alle wollen weiter. Ein Detail ist noch offen – eine Zahl, eine Formulierung, eine Freigabe. Nichts Dramatisches. Also vertagt man es. Nur kurz.

Und genau dort beginnt das Problem.

Warum dieser Satz so beliebt ist

Marketing im Mittelstand arbeitet selten im luftleeren Raum. Der Vertrieb hat Termine. Die Geschäftsführung hat Erwartungen. Das Produktmanagement hat Einwände. Jeder bringt gute Argumente mit.

In diesem Umfeld ist „Das klären wir später“ ein Versuch, handlungsfähig zu bleiben. Man will Tempo halten, niemanden blockieren und das Projekt nicht aufhalten.

Das ist nachvollziehbar.
Nur: Später kommt schneller als gedacht.

Was später wirklich passiert

Die Broschüre geht auf die Messe.
Das Mailing wird versendet.
Die Präsentation wird an den Vertrieb geschickt.

Irgendwann taucht die vertagte Frage wieder auf. Der Preis stimmt noch nicht. Das Bild war nicht final freigegeben. Die technische Angabe hat sich geändert. Jetzt wird angepasst.

Die Version wird ersetzt. Eine Datei umbenannt. Eine neue Mail verschickt mit dem Hinweis: „Bitte nur noch diese verwenden.“ Und niemand weiß mit Sicherheit, welche Version wirklich gilt.

So wächst eine schleichende Unsicherheit.

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Warum das kein individuelles Problem ist

Die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Es gibt nicht mehr eine Broschüre und eine Website. Es gibt Produktunterlagen, Microsites, Messen, Mailings, interne Kommunikation, Social Posts und Präsentationen.

Alles greift ineinander.
Alles wird regelmäßig aktualisiert.
Alles ist potenziell relevant.

Digitale Flexibilität macht es leicht, Dinge offen zu lassen. Man kann später noch anpassen. Noch einmal hochladen. Noch einmal korrigieren. Genau das erzeugt die Illusion, Entscheidungen ließen sich ohne Folgen vertagen.

Sie lassen sich vertagen.
Nur nicht ohne Kosten.

Warum Print hier ein ehrlicher Prüfstein ist

Gedruckte Medien haben eine unangenehme Eigenschaft: Sie lassen sich nicht aktualisieren. Wenn gedruckt ist, sind Preis, Reihenfolge und Formulierung entschieden. Endgültig. Genau deshalb tauchen vor einem Druckauftrag Fragen auf, die digital gern umgangen werden:

Ist das die finale Version?
Gilt das für alle Standorte?
Wer trägt die Verantwortung?

Print zeigt, wo Prozesse noch unscharf sind.
Und das ist hilfreich.

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Was wirklich entlastet

Entlastung entsteht nicht durch mehr Tempo. Und auch nicht durch zusätzliche Kontrollschleifen. Entlastung entsteht durch frühzeitige Planung und Präzision in der Umsetzung.

Wer wird angesprochen?
Welche Version gilt?
Wer gibt verbindlich frei?
Was bleibt bewusst außen vor?

Das sind keine kreativen Fragen. Aber sie sparen später erstaunlich viel Kreativität ein – nämlich die, die in Korrekturschleifen verschwindet.

Planung nimmt keine Freiheit.
Sie schafft Raum.

Unsere Perspektive

Wir erleben diese Dynamik am Ende vieler Prozesse. Dort, wo Versionen zusammenlaufen. Wo Anpassungen nicht mehr elegant korrigiert, sondern nur noch erklärt werden können.

Über die Jahre erkennt man Muster.
Daraus entsteht unsere Rolle fast zwangsläufig.
Als Partner, der vor der Produktion fragt:
Was klären wir besser jetzt?

Denn der gefährlichste Satz im Marketing ist nicht laut.
Er klingt vernünftig.

Und genau deshalb lohnt es sich, ihn ernst zu nehmen.

 

Weil Wirkung kein Zufall ist. Sondern eine Entscheidung.:

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  2. Sie haben eine Idee? Wir sagen Ihnen, was die in Print kostet.
  3. Oder lassen Sie uns direkt denken: Kostenfreie Brainstorming-Session mit unseren Experten.

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