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Was Print bewirken kann – 1700 Ideen.

HeuteDrehscheibe statt Preis-Tabelle

Ein typischer Fall aus dem Mittelstand: Ein Produkt wird in drei Leistungsstufen angeboten. Jede Stufe hat optionale Erweiterungen. Der Preis verändert sich abhängig von Menge, Serviceumfang oder Vertragslaufzeit. Zusätzlich gibt es Sonderfälle für bestimmte Kundengruppen.

In der Präsentation landet das meist in einer Tabelle. Spalten. Häkchen. Fußnoten. Im Gespräch passiert dann Folgendes: „Was passiert, wenn wir Paket B nehmen, aber Option 3 weglassen?“ „Und wie verändert sich der Preis bei 500 Stück?“ „Gilt das auch für Standort Süd?“ Die Logik ist vorhanden. Sie ist nur schwer sichtbar.

Genau für solche Situationen ist die Drehscheibe gedacht.

Drehscheibe

Die Drehscheibe als Strukturinstrument

Mehrere Kartonscheiben liegen übereinander, verbunden durch eine stabile Metallöse oder Kunststoffniete. Jede Ebene trägt eine Informationsebene: Basisleistung, Zusatzmodul, Preisstaffel oder Zielgruppe. In die obere Scheibe sind präzise Fenster gestanzt. Durch Drehen werden genau die Inhalte sichtbar, die zusammengehören.

Kein Scrollen. Kein Umblättern. Keine Fußnote.
Preis und Leistung erscheinen gleichzeitig im Fenster.
Dreht man weiter, verändert sich die Kombination – und damit das sichtbare Ergebnis.

Die größte Scheibe kann bis zu 21 Zentimeter Durchmesser haben. Kleinere Scheiben darunter werden exakt auf die inhaltliche Logik abgestimmt. Anzahl der Ebenen ist technisch offen, sinnvoll sind in der Praxis drei bis fünf, damit Lesbarkeit und Stabilität gewährleistet bleiben. Fensterform und -position folgen nicht dem Design, sondern der inhaltlichen Struktur.

Das ist der entscheidende Punkt: Die Mechanik der Drehscheibe wird aus dem System entwickelt, nicht aus einer Idee.

Wie die Drehscheibe im Vertrieb wirkt

Im Vertrieb bedeutet das: Ein Mitarbeiter kann im Gespräch aktiv konfigurieren. Er dreht die Drehscheibe, zeigt die passende Kombination und bleibt im Dialog. Der Kunde sieht unmittelbar, wie sich Optionen verändern. Das reduziert Missverständnisse, vor allem bei Angeboten mit Abhängigkeiten.

Im Marketing bedeutet es: Komplexität wird nicht vereinfacht, sondern strukturiert. Die Drehscheibe zwingt intern dazu, eindeutig festzulegen, welche Variablen miteinander verknüpft sind. Wer sie baut, muss vorher sauber definieren, welche Version gilt, welche Preise fix sind und welche Kombinationen zulässig sind.

 

Drehscheibe 2er Pärchen

Produktion und Kalkulierbarkeit

Produktionstechnisch ist die Drehscheibe kalkulierbar. Stanzwerkzeug, Materialstärke, Druck und Auflage bestimmen den Rahmen. Auch kleinere Serien sind wirtschaftlich umsetzbar, wenn die Konstruktion sauber geplant ist. Ein Prototyp vorab ist sinnvoll, um Drehmoment, Lesbarkeit und Stabilität zu prüfen.

Wichtig: Das ist kein Messe-Gimmick. Es ist ein dauerhaft nutzbares Arbeitsmittel.

Gerade bei erklärungsbedürftigen Angeboten, bei Tarifmodellen oder modularen Dienstleistungen kann die Drehscheibe ein statisches PDF ersetzen. Sie schafft Übersicht, ohne Inhalte zu kürzen. Und sie zwingt zur Präzision, weil jede Ebene sauber definiert sein muss, bevor sie gedruckt wird.

Warum die Drehscheibe mehr ist als ein Gestaltungselement

Man kann Varianten in einer Tabelle nebeneinanderstellen. Oder man kann sie so anordnen, dass sie sich logisch ineinander drehen.

Die Drehscheibe ist kein gestalterischer Effekt.
Sie ist strukturierte Kommunikation in physischer Form.

 

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