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Was Print bewirken kann – 1700 Ideen.

Vor 45 TagenWarum Material allein noch keine Wirkung erzeugt

Viele Marketingprofis beginnen bei Print mit der falschen Frage: Lassen sich hochwertige Kaschierungen, starke Materialien und Lackeffekte auch bei kleinen Auflagen wirtschaftlich produzieren? Die Antwort lautet: Ja. Heute sogar sehr gut. Die eigentliche Frage beginnt jedoch an einer anderen Stelle. Wann ergibt eine solche Produktion überhaupt Sinn?

Wann ein Druckprodukt wirklich wirkt

Wenn Sie im Marketing arbeiten, kennen Sie diese Situation vermutlich. Ein Mailing soll entstehen, eine Einladung, oder eine besondere Karte für ausgewählte Kunden. Dann beginnt schnell die Diskussion über Papier, Lacke, Veredelungen oder besondere Effekte. Doch in diesem Moment wird häufig ein Schritt übersprungen: die Frage, welche Wirkung beim Empfänger eigentlich entstehen soll.

Printveredelung in kleinen Auflagen

Ein kurzer Blick in die Praxis

Nehmen wir die Karte, die Sie hier sehen. Gestaltet wurde sie von Thomas Fuchs aus Neuss. Technisch betrachtet ist sie schnell beschrieben: Mattschwarzer Karton mit 380 Gramm, kaschiert auf durchgefärbte schwarze Vollpappe mit 2,2 Millimetern Stärke. Zusammen ergibt das einen Verbund von fast drei Millimetern.

Gedruckt wurde zweifarbig mit Lackschwarz und Reliefweiß, komplett digital umgesetzt. Die dreilagige Kaschierung entstand anschließend in unserer Buchbinderwerkstatt. Die Auflage lag bei lediglich 25 Exemplaren. Technisch ist das präzise produziert. Doch die eigentliche Frage lautet: Warum macht man so etwas überhaupt?

Der Unterschied zwischen Produktion und Wirkung

Viele Printprojekte beginnen mit Technik. Welche Lacke sind möglich? Welche Papiere wirken besonders hochwertig? Welche Effekte lassen sich umsetzen? Diese Fragen beantworten aber nicht, ob ein Druckprodukt tatsächlich Wirkung erzeugt.

Wirkung entsteht erst dann, wenn Konzept, Text, Gestaltung und Material zusammenpassen. Wenn das Material die Botschaft unterstützt, die Gestaltung die Aufmerksamkeit lenkt und die Produktion diese Idee präzise umsetzt. Erst dann entsteht aus einem Druckprodukt ein Kommunikationsobjekt.

Warum kleine Auflagen gerade für wichtige Zielgruppen sinnvoll sind

Eine Karte wie diese ist kein Massenmedium. Sie richtet sich bewusst an kleine Zielgruppen: ausgewählte Kunden, potenzielle Partner oder Entscheider, die täglich mit Informationen überflutet werden. Gerade in solchen Situationen kann ein ungewöhnliches Materialkonzept den entscheidenden Unterschied machen.

Weniger durch Effekthascherei, sondern durch Präsenz. Gewicht, Oberfläche und Verarbeitung erzeugen eine andere Wahrnehmung als ein Standardmailing. Der Empfänger bemerkt sofort die Wertigkeit.

Printveredelung Detail

Wenn Planung und Produktion zusammenarbeiten

Der entscheidende Punkt liegt deshalb nicht in der Technik. Er liegt in der Verbindung aus Planung und Produktion. Welche Botschaft soll transportiert werden? Welchen Eindruck soll der Empfänger nach wenigen Sekunden haben? Und welches Material unterstützt genau diese Wirkung? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, beginnt die eigentliche Produktionsentscheidung. Dann wird aus Papier, Druckfarbe und Weiterverarbeitung ein präzise gestaltetes Kommunikationsmittel.

Die eigentliche Stärke von Print

Print kann heute sehr viel mehr sein als ein Informationsträger. Richtig geplant wird es zu einem physischen Objekt, das Aufmerksamkeit bündelt, Botschaften sichtbar macht und Gespräche auslöst. Erst dann entsteht aus einem Druckprodukt ein Kommunikationsobjekt.

Genau deshalb können wie auch bei kleinen Auflagen hochwertige Lösungen umsetzen – bis hin zum Prototyp mit nur einem Exemplar.

 

Weil Wirkung kein Zufall ist. Sondern eine Entscheidung.:

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